Provenienz dokumentieren · Android
Was Sie über Ihre Werke wissen. Und was noch fehlt.
Art Provenance Journal ist ein privates Journal für alle, die Kunstwerke oder Sammlerstücke besitzen und festhalten möchten, was sie darüber wissen – bevor sie mit einer Fachperson sprechen.
- Kostenlos
- Kein Konto
- Keine Werbung
- Keine Internet-Berechtigung
Drei Zustände, überall gleich
-
Belegt
Sie haben die Angabe als durch eine Unterlage oder Quelle gestützt markiert.
-
Vermutet
Die Angabe ist erfasst, aber von Ihnen als Vermutung gekennzeichnet.
-
Fehlt
Es ist nichts erfasst, oder in der Besitzerkette klafft eine Lücke.
Die App übernimmt Ihre Einstufung. Sie prüft keine Angabe und stuft nichts selbst hoch.
Für wen
Für private Sammlerinnen und Sammler, für Erbinnen und Erben, die Werke aus einem Nachlass übernommen haben, für kleine Galerien – und für alle, die ein Gespräch mit einer Fachperson für Begutachtung, Restaurierung oder Provenienzforschung vorbereiten.
Besitzerkette
Die Lücke steht dort, wo sie hingehört.
Zwischen zwei Besitzern liegen zwölf Jahre, über die Sie nichts wissen? Die App zeigt die Lücke an ihrem Platz in der Besitzerkette – gepunktet, in der einzigen Farbe, die sie kennt.
Komposition in Grau und Rot Beispiel
Livia Tannhorn, 1954 · Öl auf Leinwand · Inv.-Nr. 1987-003
Ausschnitt 1954–1987
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1954 bis 1956
Besitz
Livia Tannhorn (Atelier)
keine Unterlage
vermutet
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1956 bis 1958
Besitz
Galerie Musterhof
Quelle: Etikett auf der Rückseite
vermutet
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1959–1970
Lücke
kein Besitz erfasst
12 Jahre
fehlt
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1971 bis 1987
Besitz
Familie Probst-Exempel
Quelle: Brief von 1987
belegt
-
Die Kette geht in der App bis heute weiter.
Beispieldaten aus der App – alle Namen, Werke und Unterlagen sind frei erfunden.
Stand der Dokumentation
- 11 belegt
- 2 vermutet
- 1 fehlt
Es fehlen Angaben.
Die Zahlen zeigen, wie viel dokumentiert ist – nicht, ob ein Werk echt, richtig zugeschrieben oder unbelastet ist.
Checkliste
13 von 16 Punkten dokumentiert
Die Checkliste zählt dokumentierte Punkte. Sie ist kein Urteil.
Methode
Wann die App eine Lücke zeigt
Die Regel ist fest und steht in der App unter Info › Methode. Hier ist sie im Wortlaut.
Provenienz · Tablet
So sieht die Lücke in der App aus.
Beispieldaten aus der App – alle Namen, Werke und Unterlagen sind frei erfunden.
Nur Einträge der Art «Besitz» bilden die Besitzerkette. Ausstellungen, Handänderungen und weitere Einträge schliessen keine Lücke.
Jeder Besitz-Eintrag deckt die Jahre vom frühestmöglichen Beginn bis zum spätestmöglichen Ende ab. Eine Jahreszahl gilt für das ganze Jahr, ein Zeitraum für seine ganze Spanne. «um» wird mit zwei Jahren Spielraum auf beiden Seiten gerechnet, «bis heute» reicht bis ins laufende Jahr.
Eine Lücke ist mindestens ein volles Kalenderjahr, das kein Besitz-Eintrag abdeckt: zwischen Entstehung und erstem Besitz, zwischen zwei Besitzern oder zwischen dem letzten Besitz und heute.
Fehlt bei einem Übergang das Ende des früheren oder der Beginn des späteren Besitzes, zeigt die App eine Lücke «nicht datiert».
Besitz-Einträge ganz ohne Datum stehen am Schluss und schliessen keine Lücke. Ohne datierten Besitz gilt die ganze Kette als fehlend.
Ist das Werk nicht datiert, kann die App den Abschnitt zwischen Entstehung und erstem Besitz nicht beurteilen und zeigt dort keine Lücke.
BeispielBesitz bis 1950, nächster Besitz ab 1953 – Lücke 1951–1952. Besitz bis 1950, nächster ab 1951 – keine Lücke.
Reihenfolge in der Zeitleiste
Einträge stehen nach ihrem frühestmöglichen Datum. Ein Besitz, dessen Beginn nur auf das Jahr oder den Monat genau bekannt ist, steht hinter den genauer datierten Einträgen dieses Zeitraums – etwa hinter der Handänderung, die ihn einleitet. Fallen Einträge auf denselben Tag, kommt zuerst, was nur ein Ende hat, dann das genauere Datum, dann nach Art: Handänderung, Ausstellung, Weiteres und zuletzt der Besitz. Einträge ohne Datum folgen am Schluss.
Was gezählt wird
Der Stand der Dokumentation zählt pro Werk: die fünf Angaben des Werkblatts, jeden Eintrag der Zeitleiste mit seinem Zustand, jeden Eintrag ohne Datum als «fehlt» und jede Lücke der Besitzerkette als «fehlt».
Die Checkliste
Elf Punkte ergeben sich aus Ihren Einträgen, fünf haken Sie selbst ab oder setzen sie auf «nicht anwendbar». «11 von 16 Punkten dokumentiert» heisst genau das – nicht mehr.
Rundgang
Acht Ansichten der App
Echte Aufnahmen aus der App, wie an der Wand gehängt. Beispieldaten aus der App – alle Namen, Werke und Unterlagen sind frei erfunden.
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01 / 08 · Werke
Was Sie über Ihre Werke wissen
Alle Werke mit dem Stand ihrer Dokumentation. Suche und Filter nach Urheber/in, Zeitraum, Material und Unterlagen.
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02 / 08 · Werkblatt
Urheber, Technik, Masse, Datierung und Fotos
Zu jedem Werk ein Blatt. Jede Angabe trägt ihren Zustand; ein leeres Feld gilt immer als «fehlt».
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03 / 08 · Provenienz
Besitzerkette mit sichtbaren Lücken
Besitz, Handänderungen, Ausstellungen und Weiteres in einer Zeitleiste. Auch ungenaue Daten wie «um 1920», «1920–1925» oder «18. Jh.».
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04 / 08 · Unterlagen
Rechnungen und Zertifikate direkt am Eintrag
Sie fotografieren das Papier oder wählen ein Bild aus Ihren Fotos. Angehängt werden Bilder, keine PDF-Dateien.
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05 / 08 · Lücken
Belegt, vermutet oder noch offen
Eine Übersicht über alle Werke: was fehlt, was nur vermutet ist und was als belegt dasteht, aber keine Unterlage hat.
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06 / 08 · Bezüge
Was Werke, Sammlungen und Ereignisse verbindet
Die Beziehungskarte entsteht aus Ihren Einträgen: dieselbe Sammlung, derselbe Vorbesitz, dieselbe Ausstellung.
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07 / 08 · Checkliste
Punkt für Punkt durch die Dokumentation
Elf Punkte ergeben sich aus Ihren Einträgen, fünf haken Sie selbst ab. Gezählt wird, was dokumentiert ist.
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08 / 08 · Dossier
Als PDF ins Gespräch mit Fachleuten
Ihre Aufzeichnungen zu einem Werk in einem PDF, zum Teilen oder Drucken. Lesbar auch in Schwarz-Weiss.
Ausserdem
Was sonst noch im Journal steht
- Aufbewahrung, Zustand, Restaurierung
- Wo und wie ein Werk aufbewahrt wird, was Ihnen am Zustand auffällt, welche Eingriffe es gab – je mit Datum und, wenn vorhanden, mit einem Foto des Berichts.
- Sammlungen
- Werke gruppieren – nach Standort, Nachlass oder Thema. Jedes Werk gehört zu höchstens einer Sammlung.
- Sechs Beispielwerke
- Zum Ausprobieren enthält die App sechs frei erfundene Werke mit Besitzerketten, Lücken und Unterlagen. Sie lassen sich jederzeit entfernen.
- Löschen mit Bedenkzeit
- Vor dem Löschen fragt die App nach. Einzelne Werke, Einträge, Fotos und Sammlungen lassen sich danach noch einige Sekunden lang zurückholen.
Ehrlich, was die App nicht ist
Die App dokumentiert, was Sie wissen.
Provenienzforschung und Echtheitsprüfung sind Sache qualifizierter Fachpersonen.
Das Dossier hilft Ihnen, dieses Gespräch gut vorzubereiten.
- Sie prüft nichts nach, schlägt nichts in Datenbanken nach und schätzt keinen Wert.
- Sie macht keine Aussage zu Echtheit, Zuschreibung, Eigentum oder Herkunft eines Werks.
- Die Checkliste und der Balken «Stand der Dokumentation» zählen, was dokumentiert ist. Sie sind kein Urteil – auch nicht, wenn alle Punkte erledigt sind.
- «Belegt» heisst: von Ihnen so markiert. Die App stuft nichts von sich aus hoch.
- Das Dossier gibt wieder, was Sie aufgezeichnet haben. Es ist kein Gutachten.
Privat
Alles bleibt auf Ihrem Gerät.
Namen früherer Besitzer, Fotos und Unterlagen liegen im privaten Speicher der App. Die App hat keine Internet-Berechtigung; sie kann keine Daten senden.
Kein Konto, kein Server
Keine Anmeldung, keine Cloud, keine Synchronisation.
Kamera nur auf Ihren Wunsch
Android fragt erst dann nach der Kamera, wenn Sie «Foto aufnehmen» wählen. Ohne Erlaubnis bleibt «Aus Fotos wählen».
Keine Werbung, keine Analyse
Keine Werbe-, Analyse- oder Absturzmeldedienste, keine Geräte- oder Werbe-ID.
Keine Benachrichtigungen
Die App meldet sich nicht von selbst.
Weitergabe nur durch Sie
Ein Dossier verlässt das Gerät erst, wenn Sie es im Teilen- oder Druckdialog von Android weitergeben.
Was fehlt
Kein Backup, kein Import
Die Daten sind vom Android-Backup ausgenommen: Sie werden nicht in Ihr Google-Konto kopiert und nicht automatisch auf ein neues Telefon übertragen. Die App hat auch keine eigene Funktion, um den Datenbestand zu exportieren oder wieder einzulesen. Das Dossier als PDF ist die einzige Ausgabe. Wenn Sie die App deinstallieren, werden alle Daten entfernt.
Laden
Beginnen Sie mit einem Werk.
Legen Sie ein Werkblatt an oder sehen Sie sich zuerst die Beispieldaten an. Kostenlos, ohne Käufe in der App.
Die App ist noch nicht bei Google Play veröffentlicht. Sobald sie dort verfügbar ist, führt diese Schaltfläche zum Eintrag.
Fragen und Rückmeldungen: [email protected]